Krank in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen: 116 117

Außerhalb der üblichen Sprechzeiten werden Patienten durch einen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte betreut.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nachts, am Wochenende und an Feiertagen steht der ärztliche Bereitschaftsdienst für nicht lebensbedrohliche Erkrankungen zur Verfügung Rufen Sie 116 117 an (Deutschlandweit, ohne Vorwahl, kostenlos ins Festnetz und per Handy).
  • Bei Lebensgefahr (Herzinfarkt, Schlaganfall, schwere Atemnot, Vergiftung, hoher Blutverlust, schwere Unfälle etc.) müssen jedoch die Rettungsdienste unter der Notrufnummer 112 alarmiert werden.

Der Bereitschaftsdienst – auch Notdienst genannt – wird von der Kassenärztlichen Vereinigung organisiert und ist zuständig, wenn der Patient den Eindruck hat, mit einer nicht lebensbedrohlichen Erkrankung nicht bis zum nächsten Tag mit einer ärztlichen Behandlung warten zu können. bedrohlich. Dies ist beispielsweise bei hohem Fieber bei einem grippalen Infekt, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall bei Magen-Darm-Erkrankungen oder starken Kopfschmerzen bei Migräne der Fall.

Das Callcenter des ärztlichen Bereitschaftsdienstes weist Sie auf spezielle Bereitschaftspraxen hin, die Sie im Krankheitsfall aufsuchen können. Hör- und sprachbehinderte Menschen können mit a Faxformular wenden Sie sich an den Bereitschaftsdienst.

Darüber hinaus betreut Sie in dringenden Fällen ein mobiler ärztlicher Bereitschaftsdienst zu Hause, wenn Ihr Gesundheitszustand einen Praxisbesuch nicht zulässt oder die Bereitschaftspraxen nicht besetzt sind.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst betreut sowohl öffentliche als auch private Patienten. Die Kosten der Behandlung werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen (hier je nach Vertrag und Selbstbehalt).

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