Hörhilfen: Das zahlt Ihre Krankenkasse

Hörgeräte und Hörgeräte sind für viele Menschen unverzichtbare Alltagsbegleiter. Lesen Sie, was Sie bei der Erstattung beachten müssen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet, Hörgeräte zu bezahlen, wenn diese medizinisch notwendig sind.
  • Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker zusammenarbeiten, um genau herauszufinden, welches Modell für Ihre Beeinträchtigung am besten geeignet ist.
  • Für Hörgeräte gelten Festpreise. Festbeträge sind Höchstpreise, bis zu denen die Krankenkassen die Kosten für ein verordnetes Hilfsmittel übernehmen.

Das Problem des Hörverlustes ist weit verbreitet. Laut dem Deutschen Schwerhörigenverband sind 19 Prozent der deutschen Bevölkerung hörgeschädigt.

Hörgeräte sollen Defizite im Hörvermögen ausgleichen. Sie sollen Kommunikationseinschränkungen im täglichen Leben mildern oder beseitigen. Einerseits durch die Verstärkung von Geräuschen. Darüber hinaus können Hörgeräte auch Folgendes umfassen:

  • Sprachverständnis bei Umgebungsgeräuschen verbessern
  • um räumliches Hören zu ermöglichen
  • um die durch Tinnitus verursachte Beeinträchtigung zu lindern

Hörgerät – wer zahlt was?

Wenn ein HNO-Arzt ein Hörgerät verschreibt, kümmert er sich grundsätzlich darum gesetzliche Krankenversicherung die Kosten. Aber nur dafür medizinisch notwendiges KassengerätWenn Sie ein hochwertigeres, optisch ansprechenderes und teureres Gerät wünschen, müssen Sie das Mehrpreis selbst bezahlen.

Ob das von der Krankenkasse bezahlte Basismodell ausreichend ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab und lässt sich nicht verallgemeinern. Was für den einen noch ausreichend ist, ist für den anderen völlig unzureichend.

Das machen in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen erstes Hörgerät bis zu einem Preis von ca. 734 Euro, bei an Taubheit grenzender Hörbehinderung bis ca. 787 Euro. Für die zweite sind die Zahlungen niedriger. Die konkrete Kostenübernahme ist je nach Krankenkasse unterschiedlich. Versicherte tragen nur eine mit Kassenmodell gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro pro Hörgerät, also maximal 20 Euro für 2 Hörgeräte.

Darüber hinaus übernimmt die Krankenkasse auch die Beratungs- und Anpassungskosten des Geräts von einem Hörgeräteakustiker. Und bei Reparaturen: Bei kostenlosen Hörgeräten sind die Reparaturen 6 Jahre lang versichert.

Einige Krankenkassen bieten ihren Versicherten Zusatzleitungen wie ein finanzieller Zuschuss für a Hörgerät von höherer Qualität, sie übernehmen die Kosten für Batterien oder eine Servicegebühr. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über den genauen Leistungsumfang und die Kostenübernahme.

Spitze: Wenn Sie sich aus medizinischen Gründen gegen ein POS-Gerät entscheiden, sollten Sie immer eines für ein kostenpflichtiges Gerät haben Antrag auf Übernahme der Mehrkosten bei Ihrer Krankenkasse.

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