Hilfen im Haushalt

Sind Sie an einem Punkt angelangt, an dem ein wenig Hilfe im Haushalt eine große Erleichterung für Sie wäre? Tatsächlich gibt es viel mehr Hilfe und Unterstützung als nur die bekannte Reinigungsperle. Das nennt man auch haushaltsnahe Dienstleistungen – und sie sind sogar steuerlich absetzbar.

Träger sind sehr oft gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie oder Arbeiterwohlfahrt (AWO). Es gibt aber auch private Dienstleister und natürlich Privatpersonen, die sich anbieten.

Beispiele für mögliche Dienste:

  • saubere Fenster
  • Wäsche waschen und bügeln
  • Allgemeine Reinigungsaufgaben
  • Einkaufen (Begleitung beim Einkaufen, Einkaufen nach Einkaufsliste)
  • Essenszubereitung
  • Begleitung bei Arztbesuchen, in Praxen, bei Spaziergängen
  • Laufende Hunde

Rechtliche Rahmenbedingungen

In diesem Artikel zeigen wir dir, was du beachten musst, wenn du Hilfe bei alltäglichen Aufgaben zu Hause haben möchtest. Wie bereits erwähnt, können Sie solche haushaltsnahen Leistungen in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Sie können dafür auch Geld von Ihrer Kranken- oder Pflegeversicherung bekommen.

Vielleicht denken Sie auch an eine ausländische studentische Hilfskraft. Was Sie tun müssen, damit alles legal ist, haben wir unter „Ausländische Pflegekräfte – wie geht das legal?“ für Sie zusammengestellt.

Lieferung von Lebensmitteln nach Hause

Einige Sachen können Sie sich auch einfach nach Hause liefern lassen. In praktisch jeder Gemeinde gibt es Lieferdienste für warme Mahlzeiten, das sogenannte „Essen auf Rädern“. Wir haben wichtige Informationen und eine Checkliste für die Anbieterauswahl entwickelt.

So mancher Essenslieferdienst bringt auch Getränke (Boxen) ins Haus. Auch viele Getränkemärkte bieten diesen Service an. Wer mag, kann sich aber auch einfach selbst aus dem Wasserhahn bedienen. Unser Trinkwasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel.

Zahlreiche Supermärkte liefern auch andere Lebensmittel aus, und vor allem in Städten gibt es immer mehr Lieferdienste. Darüber hinaus können viele Lebensmittel auch im Internet gekauft werden. Wir zeigen Ihnen in einer interaktiven Grafik, worauf Sie achten sollten und wo es Fallstricke geben kann.

Helfen Sie in der Gemeinde und Nachbarschaft

Im Zuge der Corona-Krise boten auch viele Menschen ihre (Nachbarschafts-)Hilfe an, Schüler und Studenten gingen gegen eine geringe Gebühr einkaufen. Tipps finden Sie auf der Website „Im Alter zu Hause“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Erste Anlaufstelle für alle Hilfeangebote in Ihrem Heimatort ist das Seniorenamt der Gemeinde oder Stadtverwaltung. Weitere Informationen erhalten Sie in der Regel auch bei den Pfarreien.

Weitere Informationen finden Sie in Form unserer Ratgeber Hier.

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