Fit durch den Schulalltag

Zwischen dem Abendessen am Vortag und dem frühen Morgen sind mehr als 10 Stunden vergangen. Deshalb brauchen besonders Kinder neue Energie vom Frühstück.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wenn Sie nicht zu Hause frühstücken, sollten Sie verschiedene Snacks mitnehmen.
  • Bei der Schulwahl für Ihr Kind sollten Sie auch auf die Imbiss- und Mittagsangebote in der Mensa oder am Schulkiosk achten.

Was kann ich meinem Kind zum Frühstück machen?

Das ideale Frühstück ist eine Kombination aus:

  • Getreideflocken oder verschiedene Backwaren nach Möglichkeit aus Vollkorn,
  • frisches Obst oder Gemüse als Rohkost,
  • Streichfette wie Butter oder ungehärtete Margarine,
  • fettarme Milchprodukte wie Milch oder Joghurt
  • und fettarme Käse- oder Wurstsorten – auch vegetarische Brotaufstriche – als Belag.

Mit diesen Lebensmitteln lassen sich Gerichte zubereiten, die auch diejenigen begeistern, die kein Frühstück mögen. Ergänzt mit einem Getränk wie Trink- oder Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee oder verdünnten Frucht- und Gemüsesäften wird der Start in den Tag garantiert ein Erfolg.

Wenn Ihr Kind so früh noch nichts essen möchte, sind Erfrischungen noch wichtiger. Denn ohne neue Energie vom Frühstück kommt bis zum Mittag niemand wirklich aus. Bekommen die Kinder in der Schule Gemüse, Obst oder Milch, zum Beispiel aus dem EU-Schulprogramm, kann der Brotkasten für die Pause kleiner gefüllt werden.

Womit fülle ich die Lunchbox für mein Schulkind?

Der Brotkasten ist das zweite Frühstück für Schulkinder und sorgt dafür, dass sie den ganzen Morgen produktiv und reaktionsschnell bleiben. Eine fantasievoll gefüllte Frühstücksbox macht Appetit auf das Mittagessen.

Zum Beispiel können Sie den Brotkasten befüllen:

  • Vollkornbrötchen mit Käse, Salatblättern, Radieschen oder Karottenscheiben,
  • mit einem geviertelten Apfel oder ein paar kleinen Tomaten zum Naschen.
  • Einige Nüsse und Trockenfrüchte wie Rosinen können ebenfalls hinzugefügt werden.
  • Auf jeden Fall ist ein Getränk unabdingbar, am besten Trinkwasser.

Spitze: Geben Sie Obst und rohes Gemüse immer in kleine Stücke geschnitten. Dann helfen Ihre Kinder gerne. Übrigens, Äpfel oder Birnenspalten werden nicht so schnell braun und schmecken lecker, wenn man sie mit etwas Zitronensaft beträufelt.

Schulessen – worauf man achten sollte

Immer mehr Kinder essen auch in der Schule zu Mittag. Ein Mittagessen, an dem Ihre Kinder gerne teilnehmen, kann Ihnen viele Sorgen ersparen. Bei der Auswahl einer Schule sollte man sich nach der Gestaltung und Qualität der Verpflegung erkundigen. Oft gibt es auch einen Schulkiosk oder ein Bistro, das Snacks anbietet – oft aber auch jede Menge Süßes. Vielleicht ist auch die Mitwirkung der Eltern in der Schule erforderlich. In diesem Fall können Sie sich aktiv einbringen und haben einen direkten Einblick in die Organisation der Schulverpflegung.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Schulverpflegungsnetz. Diese sind in jedem Bundesland erhältlich. Sie sind Ansprechpartner für lokale Akteure, wenn es um Essen und Trinken in Schulen geht. Sie bieten unabhängige und professionelle Hilfestellung bei der Planung, Einrichtung und Optimierung einer hochwertigen und attraktiven Schulverpflegung.

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