Diese Leistungen können Sie für die Pflege beantragen

Alle Pflegebedürftigen von Pflegestufe 1 bis Pflegestufe 5 haben Anspruch auf bestimmte Leistungen. Eine Übersicht finden Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Je nachdem, ob eine Pflegebedürftige zu Hause oder stationär gepflegt wird, zahlt die Pflegekasse unterschiedliche Leistungen.
  • Auch der Pflegegrad ist wichtig.
  • Schauen Sie sich die Übersicht der jeweils möglichen Services an.

Vollstationäre Leistungen

Wird eine Pflegebedürftige dauerhaft in einem Pflegeheim oder einer speziellen stationären Einrichtung betreut, zahlt die Pflegekasse

  • Pflegestufe 1: 125 Euro
  • Pflegestufe 2: 770 Euro
  • Pflegestufe 3: 1262 Euro
  • Pflegestufe 4: 1775 Euro
  • in Pflegestufe 5: 2005 Euro

Ab dem 01.01.2022 gibt es einen weiteren Zuschuss zu den Pflegekosten. Weitere Informationen zu den Kosten im Haushalt.

Pflege in Form von Sachleistungen

Der Begriff „Sorgenpflege“ hat nichts mit „Dingen“ zu tun. Von Sachpflege spricht man, wenn ein Pflegebedürftiger zu Hause von einem ambulanten Pflegedienst betreut wird. Die Pflegekasse rechnet direkt mit dem Pflegepersonal ab. Pflege, Haushaltshilfe und sogenannte Hauspflege können übernommen werden.

  • Möchtest du diesen Erfolg für sich selbst können Sie sich unseren kostenlosen Musterbrief zur Beantragung von Pflegesachleistungen herunterladen.
  • Bist du der Bevollmächtigte der pflegebedürftigen Person verwenden Sie bitte dieses Musterschreiben zur Bewerbung.

Pflege umfasst die Unterstützung von Aktivitäten zu Hause, die der Kommunikation und den sozialen Kontakten dienen und die Unterstützung bei der Gestaltung des häuslichen Alltags.

Pflegebedürftige können solche Sachleistungen der Pflegekasse bei ambulanten Pflegediensten bis zu monatlich . in Anspruch nehmen

  • in Pflegestufe 2: 689 Euro
  • in Pflegestufe 3: 1298 Euro
  • in Pflegestufe 4: 1612 Euro
  • in Pflegestufe 5: 1995 Euro

Die neue „Pflegereform“ (Gesundheitsentwicklungsgesetz, GVWG) vom Juni dieses Jahres bietet finanzielle Entlastung für Pflegebedürftige ab Pflegestufe 2, die in den eigenen vier Wänden betreut werden. Ab dem 1. Januar 2022 wird das Pflegesachgeld um 5 Prozent erhöht und beträgt dann:

  • in Pflegestufe 2: 724 Euro
  • in Pflegestufe 3: 1363 Euro
  • in Pflegestufe 4: 1693 Euro
  • in Pflegestufe 5: 2095 Euro

Darüber hinaus haben alle Pflegebedürftigen von Pflegestufe 1 bis Pflegestufe 5 Anspruch auf einen sogenannten Entlastungsbetrag von 125 Euro pro Monat. Dieser Betrag ist insbesondere zur Unterstützung im Alltag gedacht. Der Betrag ist zweckgebunden und wird bei Aufwendungen für Hilfsangebote von der Pflegeversicherung erstattet.


Gut zu wissen: Pflegesachleistungen können bei Pflegebedürftigkeit auch in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Anspruch genommen werden.

Beispiel: Frau Weber lebt im Betreuten Wohnen und hat Pflegestufe 2. Der ambulante Pflegedienst verrechnet rund 720 Euro monatlich. Davon zahlt die Pflegekasse 689 Euro. Den Restbetrag von 31 Euro muss Frau Weber selbst zahlen.

Darüber hinaus werden Frau Weber monatlich 125 Euro als Entlastungsbetrag aus der Pflegeversicherung zur Verfügung gestellt. Mit diesem Betrag finanziert Frau Weber die Haushaltshilfe beim Putzen der Wohnung und beim Einkaufen über ein staatlich anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag.


Pflegegeld

Pflegegeld wird bezogen, wenn ehrenamtliche Pflegekräfte die häusliche Pflege übernehmen. Dies können zum Beispiel Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn sein. In diesem Fall erhält der Pflegebedürftige das Pflegegeld direkt auf sein Konto

  • in Pflegestufe 2: 316 Euro
  • in Pflegestufe 3: 545 Euro
  • in Pflegestufe 4: 728 Euro
  • in Pflegestufe 5: 901 Euro

Über die Verwendung des Geldes entscheidet der Pflegebedürftige.

  • Möchtest du diesen Erfolg für sich selbst können Sie unseren kostenlosen Musterbrief zur Beantragung von Pflegegeld herunterladen.
  • Bist du der Bevollmächtigte der pflegebedürftigen Person verwenden Sie bitte dieses Musterschreiben zur Bewerbung.

Weitere Informationen zum Pflegegeld.

Kombination von Sachleistungen und Pflegegeld

Nimmt der Pflegebedürftige die ihm zustehenden Leistungen nur teilweise in Anspruch, erhält er zusätzlich ein anteiliges Pflegegeld. Mit dem Anteil des Pflegegeldes kann sie beispielsweise einem Angehörigen die Hilfeleistung bezahlen.

Beispiel: Eine pflegebedürftige Person (mit Pflegestufe 3) hat Anspruch auf Pflege-Sachgeld in Höhe von 1298 Euro. Tatsächlich werden nur 70 Prozent verbraucht, also eine Summe von 908,60 Euro. Daher können 30 Prozent des Pflegegeldes ausgezahlt werden. Bei einem Satz von 545 Euro in Pflegestufe 3 sind das in diesem Fall 163,50 Euro.

Weitere Pflegeleistungen

Darüber hinaus können folgende Pflegeleistungen angefragt werden:

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